Du hast die Idee validiert, erste Kund:innen gewonnen, das Team wächst – und plötzlich brauchst du deutlich mehr Kapital als noch vor einem Jahr. Willkommen in der Scale-up-Phase. Genau hier passieren die spannendsten, aber auch teuersten Fehler: Viele Gründer:innen greifen reflexartig zur nächsten Eigenkapitalrunde, obwohl es oft klügere Wege gibt, Wachstum zu finanzieren. Zeit, sich die wichtigsten Optionen anzuschauen.
Warum die Finanzierungsfrage in der Scale-up-Phase anders ist
Im Startup-Stadium ging es meist um eine Kernfrage: Wie überlebe ich bis zum nächsten Meilenstein? Als Scale-up sieht das anders aus. Du hast ein funktionierendes Geschäftsmodell, wiederkehrende Umsätze und planbare Kosten. Jetzt geht es darum, Wachstum zu skalieren – neue Märkte, mehr Personal, grössere Lagerbestände oder Marketingbudgets. Das braucht Kapital, aber nicht zwangsläufig neue Investor:innen an Bord.
Klassische Banken tun sich oft schwer mit jungen, schnell wachsenden Unternehmen, weil deren Zahlen und Sicherheiten nicht ins klassische Kreditraster passen. Gleichzeitig ist Eigenkapital teuer – nicht nur finanziell, sondern auch strategisch, weil du Anteile und Mitspracherecht abgibst.
Die wichtigsten Finanzierungsoptionen für Scale-ups im Überblick
- Venture Capital und Eigenkapitalrunden: Der Klassiker. VC-Investor:innen bringen Kapital, Netzwerk und Know-how mit. Der Preis: Unternehmensanteile, Mitspracherechte und Verwässerung bei jeder weiteren Runde. Für kapitalintensives Wachstum oft unumgänglich – sollte aber nicht die einzige Option bleiben.
- Bankkredite: Attraktiv, weil nicht-dilutiv. Das Problem: umfangreiche Sicherheiten, lange Bearbeitungszeiten und eine Kredithistorie, die junge Unternehmen oft noch nicht vorweisen können. Wer schnell Liquidität braucht, wartet hier häufig zu lange.
- Venture Debt: Eine Mischung aus Kredit und Beteiligungsfinanzierung, meist ergänzend zu einer VC-Runde. Verlängert die Runway, ohne so stark zu verwässern wie reines Eigenkapital – allerdings mit überschaubarem Anbieterkreis in der Schweiz und Konditionen für sehr spezifische, kapitalstarke Scale-ups.
- Revenue-based Financing: Die Rückzahlung orientiert sich an laufenden Umsätzen – interessant für Geschäftsmodelle mit wiederkehrenden Einnahmen wie SaaS oder Abo-Modelle. Vorteil: Die Belastung passt sich der Entwicklung an. Nachteil: nicht für jedes Modell geeignet und in der Schweiz noch ein Nischenmarkt.
- Fördergelder und Innovationszuschüsse: Institutionen wie Innosuisse unterstützen innovative Projekte mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen. Gut für Forschung und Entwicklung, aber projektgebunden und keine Lösung für laufende Liquiditätsbedürfnisse.
Die Alternative: flexible, digitale Kreditlösungen wie die von Kamuno
Genau in dieser Lücke – schnelle, unkomplizierte Finanzierung ohne Verwässerung – positioniert sich Kamuno. Wir bieten Scale-ups eine digitale Kreditlösung, die speziell auf die typischen Finanzierungslücken wachsender Unternehmen zugeschnitten ist: Zugang zu Fremdkapital ohne Anteilsverlust, eine solide Liquiditätsbasis für die nächste Wachstumsphase und ein komplett digitaler Entscheidungsprozess.
Konkret heisst das:
- Kreditrahmen von CHF 10'000 bis 250'000, flexibel abrufbar
- Laufzeiten von bis zu drei Jahren
- Komplett digitaler Prozess – von der ersten Einschätzung bis zur Auszahlung
- Entscheidung innert Tagen statt Monaten, wie es bei klassischen Bankprozessen oft der Fall ist
Der Ablauf ist bewusst schlank: Eine erste Einschätzung ohne Unterlagen liefert innert Minuten eine Indikation zur möglichen Kreditsumme. Wer weitermachen möchte, erhält ein unverbindliches Angebot, reicht die nötigen Dokumente ein und bekommt den Antrag innert weniger Tage geprüft. Nach Zusage stehen die Mittel flexibel innerhalb des vereinbarten Kreditrahmens zum Abruf bereit – man zahlt also nur für das, was man tatsächlich braucht.
Für Scale-ups, die kurzfristig Kapital für Personalaufbau, Lagerware, Marketing oder die nächste Expansionsstufe brauchen, ohne gleich eine neue Finanzierungsrunde aufzusetzen, kann das eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Finanzierungsmix sein. Kamuno ist Mitglied bei VQF, arbeitet mit Swisscom als Technologiepartner und gehört zur Urner Kantonalbank.
Der richtige Finanzierungsmix zählt
Es gibt nicht die eine richtige Finanzierungsform für Scale-ups. Die spannendste Frage ist meist nicht «Eigenkapital oder Fremdkapital?», sondern: Welche Kombination passt zu meinem Wachstumstempo, meinem Geschäftsmodell und meiner Risikobereitschaft? Wer Verwässerung vermeiden und trotzdem schnell handlungsfähig bleiben will, sollte flexible, digitale Kreditlösungen wie die von Kamuno unbedingt als Baustein in die eigene Finanzierungsstrategie miteinbeziehen – als schnelle, unkomplizierte Ergänzung zu klassischem Eigen- oder Fremdkapital.
